Akupunktur nach TCM

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) basiert auf Erfahrungswerten, die seit mehreren tausend Jahren gesammelt wurden und viele Zyklen von Versuch und Irrtum durchlaufen haben. Die Grundlage bildet die Annahme, dass in einem gesunden Organismus die verschiedenen Kräfte (Yin und Yang) im Gleichgewicht sind und die Lebensenergie (Qi) frei fließen kann. Störungen werden unter anderem durch die Stimulation von Akupunkturpunkten mittels Nadeln, Moxa (Erwärmung mit Hilfe von glimmendem Beifußkraut) oder Akupressur behandelt.

 

Ganz wichtig bei diesem Ansatz ist der ganzheitliche Blick auf das Pferd, der Körper, Geist und Seele mit einschließt. Daher lassen sich auch vermeintlich vorrangig psychische Probleme des Pferdes wie eine erhöhte Schreckhaftigkeit oder auch Aggressivität oft sehr gut mit Akupunktur wieder ins Gleichgewicht bringen. Akupunktur kann auch zur Verarbeitung belastender Situationen wie zum Beispiel Stallwechsel oder Unfälle beitragen.

 

In der Diagnose finde ich heraus, welche Funktionskreise bei Ihrem Pferd im Ungleichgewicht sind und zu welchem Typ Ihr Pferd gehört. Mit diesem Wissen können Sie die Lebensbedingungen Ihres Pferd so verändern, dass es zukünftig gesünder und ausgeglichener ist.

 

Akupunktur kann überdies oftmals da weiterhelfen, wo der Tierarzt keine manifeste Störung findet oder mit seinen Therapien bei chronischen Leiden keine Verbesserung mehr erzielen kann. Auch bei alten Pferden kann mit Hilfe von Akupunktur häufig noch eine sichtliche Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Lebensqualität erreicht werden. 

 

Falls Pferde die Akupunktur mit Nadeln gar nicht oder an bestimmten Körperteilen nicht tolerieren, können die Akupunkturpunkte auch mittels einer Lasersonde stimuliert werden.

 

Wenn Sie wissen wollen, wie eine Akupunkturbehandlung abläuft und was Sie vor und nach der Behandlung beachten sollten, lesen Sie bitte hier weiter.