Lasertherapie

Das Wort Laser ist eine Abkürzung des englischen Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Laserlicht ist gebündeltes, synchronisiertes Licht von einer definierten Wellenlänge und hat daher eine starke Energiedichte. Für die Lasertherapie verwende ich einen sogenannten Low-Level-Laser (= LLL, auch Kalt- oder Softlaser) mit einer Wellenlänge im infraroten Bereich. Dieses Laserlicht erzeugt eine Stimulation der bestrahlten Gewebe, kann im Gegensatz zu einem chirurgischen Laser aber keine Gewebe durchtrennen oder zerstören.

 

Laserbehandlungen verbessern die Durchblutung und wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Es kommt zur Verbesserung der Mikrozirkulation und der Versorgung der Gewebe. Dadurch können folgende Effekte erzielt werden:

  • Schnellere Wundheilung und Regeneration jeder Art von Gewebe
  • Abtransport von Blut und Lymphe bei Ödemen und Hämatomen (auch begleitende Behandlung bei Phlegmone)
  • Bessere Versorgung und Entspannung von Muskeln und Faszien, dadurch Schmerzlinderung
  • Entstören und Entspannen von Narben (z. B. auch Kastrations- und Brandnarben)
  • Stimulation von Akupunkturpunkten

Durch verschiedene Aufsätze kann ich sowohl flächig (Laserdusche) als auch punktuell (Lasersonde) arbeiten. Spezielle kammartige Vorrichtungen sorgen dafür, dass das Licht auch durch langes Fell an der Haut ankommt. Mein Lasergerät ist im Akkubetrieb von einer Stromversorgung unabhängig, so dass ich damit am Pferd mobil bin.

 

Da Pferde eine dicke Haut und dichtes Fell haben, ist ein leistungsstarkes Lasergerät notwendig, um einen Effekt im Gewebe zu erreichen. Ich verwende einen Impuls-Dioden-Laser (Klasse 3B) von Biomedical Systems mit einer maximalen Impulsleistung von 120 W, der je nach Einstellung und Anwendung bis zu 15 cm tief ins Gewebe eindringen kann.

Wichtig!

Lasertherapie biete ich in der Regel nur für Pferde an, die ich bereits befundet und behandelt habe. Ausnahmsweise behandele ich Ihr Pferd auch mit Laser, wenn eine diesbezügliche Indikation (bspw. wegen einer Sehnen- oder Hautverletzung) von Ihrem Tierarzt/Ihrer Tierärztin gestellt wurde.